Die Interventionen von Coaches haben den Stellenwert von Einladungen. Sie wirken nur dann, wenn sie von den Coachees, Gruppen oder Organisationen als zieldienlich angenommen werden. Voraussetzungen dafür sind die gelungene Beziehungsgestaltung zwischen den Coaches und den Coachees, die Methodenkompetenz der Coaches - auch beim Einsatz von Online-Tools im virtuellen Raum - sowie die ganzheitliche Einbeziehung des Kontextes.
Seminar-Inhalt
TeilnehmerInnen lernen, bei verschiedenen Themenstellungen durch den Einsatz unterschiedlicher Methoden und Online-Tools gezielt zu intervenieren. Sie setzen sich mit der Gestaltung eines systemisch-lösungsorientierten Coachingablaufes und des dazu passenden Methodenrepertoires auseinander. Sie üben die Anwendung von Visualisierungs-, Visions- und Fragetechniken, sowie den Umgang mit körperlichen Reaktionen, auch im virtuellen Geschehen. Sie lernen systemische Aufstellungen, die Arbeit mit dem Inneren Team, den Ressourcenbaum und die Nutzung innerer und äußerer, fiktiver und realer, symbolischer und mythologischer Perspektiven kennen. Sie vertiefen ihre Medienkommunikationskompetenz, insbesondere im Einsatz des auditiven Kanals.
Themen
• Überblick über Basisfertigkeiten und spezifische Interventionen
• Besonderheiten des auditiven Kanals; Hör- und Sprachkompetenz
• Einsatz ausgesuchter Methoden im Einzel- und Gruppensetting
• Beispielhafter Einsatz spezifischer Online-Tools auf einer datengesicherten Plattform (CAI® World)
• Den methodischen „Werkzeugkasten“ bestücken
• Ethikrichtlinien im Coaching
Ziele und Nutzen
Die TeilnehmerInnen erfahren in verschiedenen Coaching-Einheiten die Wirkung von Perspektivwechsel, Lösungsfokussierung und Musterzustandsänderung. Sie erweitern ihr Repertoire an Interventionsmöglichkeiten, um Coaching als wirkungsvollen Interaktionsprozess zu gestalten. Die Breite und die Vielfalt der erlernten Methoden und der erweiterten medialen Kommunikationskompetenz erhöht die methodische Flexibilität und das thematisch maßgeschneiderte Vorgehen der Coaches.